Schwangerschaft und Zahnarzt
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Der altbekannte Satz "Jedes Kind ein verlorener Zahn" gilt heute schon lange nicht
mehr. Forschungen in der Zahnmedizin haben jedoch einige interessante Tatsachen beweisen können: Wenn Frauen während Ihrer Schwangerschaft kontrollierte Mengen an Fluor zu sich nehmen, und zwar möglichst früh, wird dieses natürliche Mineral während der Anlage der Zähne des Kindes, ca im dritten und vierten Schwangerschaftsmonat, in die Zähne eingebaut. Das hat eine deutlich verbesserte Widerstandskraft der Zähne gegen Karies zur Folge. Wir empfehlen daher unseren Patientinnen die kontrollierte Einnahme von Fluor während der Schwangerschaft. Aufgrund der hormonellen Situation Schwangerer ist deren Zahnfleisch oft aufgequollen und entzündet, die Schwangere neigt zu verstärktem Zahnfleischbluten. Dies ist ein harmloser Befund, der durch entsprechenden Hygienemaßnahmen beeinflusst werden sollte. Ganz anders ist die Situation bei Schwangeren, die an Parodontose leiden. Heutzutage ist gesichert, daß Schwangere mit Parodontose ein siebenfach erhöhtes Risiko für Frühgeburten haben. Ob nun ein (harmloses) hormonell bedingtes Zahnfleischbluten vorliegt oder eine (risikobehaftete) Parodontose, kann nur Ihr Zahnarzt feststellen. |
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