Kronen und Brücken
Zahnkronen......werden immer dann eingesetzt, wenn der eigene Zahn, genauer gesagt, die
eigene Zahnkrone soweit zerstört ist, dass der Defekt mit einer Füllung nicht mehr
zufriedenstellend versorgt werden kann hinsichtlich Ästhtetik und/oder mechanischer Belastbarkeit.
Brücken......kommen dann zur Anwendung, wenn ein Zahn oder mehrere fehlen, und
der Patient aus den verschiensten Gründen für eine Implantation nicht in Frage kommt
(siehe Kapitel Implantate).
Es gibt unterschiedliche Arten von Kronen bzw. Brücken:
1. Kronen und Brücken aus Kunststoff:
Sie sollten nur als provisorische Lösung eingesetzt werden.
2. Verblend- Metall- Keramik- Kronen
Sie stellen die am häufigsten zur Anwendung kommende Kronenart dar. Dabei wird ein vom
Techniker gegossenes Metallkäpchen bzw. Metallgerüst, das genau Ihrem Stumpf
angepaßt wurde, mit einer Keramikmasse verblendet.
Bei den zur Anwendung kommenden Metallen sollten nur hochgoldhaltige Legierungen zum Einsatz
gelangen (Goldanteil über 90 Prozent).
Metalle, selbst Goldlegierungen, sind im Mund grundsätzlich kritisch zu betrachten
(siehe Kapitel Metalle im Mund). Denn: die moderne Werkstoffkunde bietet heute eine
ernstzunehmende Alternative an. Diese Alternative heißt
3. Vollkeramik
Vollkeramik hat neben einer hohen Biokompatibilität, das heißt einer hohen
Verträglichkeit durch unseren Körper auch ästhetische Vorteile.

Käppchen und Gerüste für Brücken (siehe Bild links), hergestellt aus ultrahartem
Circonoxid, wirken transluzent, lassen das Licht durchscheinen, brechen es
und täuschen dem Auge einen echten Zahn vor.
Im Gegensatz dazu läßt das Metallkäpchen kein Licht durchscheinen, weshalb
solche Kronen manchmal stumpf wirken.Bei Käppchen und Gerüsten aus Metall, z.B. hochgoldhaltige Legierungen kann
es zu unschönen Verfärbungen im Bereich des Zahnfleischrandes kommen, da Metallbestandteile das Zahnfleisch
dunkel verfärben können (siehe Bild rechts).
Dieses Phänomen kann bei vollkeramischen Gerüsten nicht auftreten.

Ob für Sie eine Brücke aus Vollkeramik oder ein Implantat die optimale Lösung
darstellt, kann nur in einem persönlichen Beratungsgespräch ermittelt werden.
Das Problem der Vollkeramik war bisher die eingeschränkte physikalische Belastbarkeit von
vollkeramischen Käppchen und Gerüsten und die daraus resultierende Bruchgefahr.

Heute sind Brücken mit drei und mehr Zwischengliedern in höchster Präzision
der Ränder mit relativ geringem Bruchrisiko herstellbar.
Zögern Sie nicht, rufen Sie noch heute an.
Tel.: (0316) 69 54 00 Fax: DW 18 (Die Vorwahl für Österreich ist 0043)
und vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch mit uns.
Oder senden Sie uns ein E-Mail (praxis@dr-hahn.at).
Wir freuen uns darauf!